IP Due Diligence für Hightech Startup Investoren

Reto G. Loepfe – Independent Advisor – führt im Auftrag eines Investorenclubs die Bewertung des geistigen Eigentums von Hightech Startup Firmen durch.

Viele Startup-Firmen suchen Investoren für die Finanzierung des Wachstums. Und viele Investoren suchen nach Perlen und Einhörnern unter den Startups. Damit Startup-Firmen und Investoren mit dem passenden Risikoappetit erfolgreich zusammenfinden, müssen einige Voraussetzungen  erfüllt sein. Bei der Seed-Finanzierung reicht primär die gemeinsam geteilte Hoffnung, um Investoren und Gründer zusammen zu führen. Mit jeder weiteren Finanzierungsrunde benötigen Investoren mehr messbare Substanz, um sich für die Beteiligung an einem Startup zu begeistern. Bei einer typischen Series-A Finanzierungsrunde ist eine erste Produktgeneration entwickelt und es gilt ein möglichst schnelles Umsatzwachstum über Investitionen in das Vertriebssystem, in die Supply Chain und in den Personalaufbau zu erzielen. Interessierte Investoren brauchen nun nebst Hoffnung auch das Verständnis für die erarbeiteten Werte, die im Startup steckt. Nur so können Startup und Investoren ein gemeinsames Verständnis für den Unternehmenswert entwickeln.  Der Unternehmenswert muss aus der Sicht des Investors zum Risiko und zu seiner Chance auf Kapitalgewinn beim künftigen Exit passen.

Im Rahmen der Finanzierungsrunden ab Series-A verlangen Investoren deshalb in der Regel die Durchführung einer Due Diligence, d.h. einer sorgfältigen Prüfung des Startups.
Einer der wichtigsten Aspekte bei Hightech-Startups ist die Prüfung und Bewertung des geistigen Eigentums der Firma.

Reto G. Loepfe – Independent Advisor – führte zwei solcher Bewertungen im Auftrag von Claves Investments durch. Bewertet wurden die erteilten und angemeldeten Patente, Geschmacksmuster, Warenzeichen, Domainnamen, Copyrights und nicht geschütztes geistiges Eigentum. Weiter wurde die Verwendung von Open Source Software und deren Wirkung auf den Schutz des eigenen geistigen Eigentums bewertet.  Die Feststellung der Eigentümerschaft des geistigen Eigentums und des Schutzes vor Weitergabe in den Verträgen mit Angestellten, Entwicklungspartnern und Kunden gehörte ebenfalls zur Prüfung. Abschliessend wurde eine Gesamtbewertung vorgenommen, eine Frageliste an die Startup-Firma abgeleitet und eine Go/NoGo-Empfehlung zuhanden der Investoren abgegeben.

Sind Sie Startup-Investor und brauchen Sie Hilfe bei der IP DD, wenden Sie sich vertrauensvoll an Reto G. Loepfe – Independent Advisor.

Neues Beratungsangebot: Grossgruppen-Konferenzen

Reto G. Loepfe – Independent Advisor – bietet seit 2018 Grossgruppenkonferenzen an.

Grossgruppenkonferenzen bilden eine Brücke zwischen einem klassischen Workshop und der plenaren Konferenz. Grossgruppenkonferenzen eignen sich gut, um Menschen mit unterschiedlichen Sichtweisen und Erfahrungen über eine bedeutsame Frage miteinander in den Dialog zu bringen. Solche bedeutenden Fragen sind die Frage nach den Werten und Grundhaltungen eines Unternehmens, z.B. in Form eines Unternehmensleitbilds. Es sind aber auch Fragen nach dem „Wie weiter?“, z.B. nach einer strategischen Umpositionierung eines Unternehmens im Rahmen eines Change Management Prozesses. Ähnliche Fragen stellen sich nach einer Firmenübernahme innerhalb einer „Post Merger Integration“ (PMI).

Grossgruppenkonferenzen dienen dazu, bei allen Beteiligten Hemmnisse gegen die beabsichtigten Unternehmensveränderungen zu lösen und auf ein gemeinsam anerkanntes neues Ziel auszurichten. Grossgruppenkonferenzen beinhalten das Generieren von Ideen und Visionen, Lösungsfindungen und den Umgang mit Emotionen. Sie benötigen eine kreative Konzipierung und eine kompetente Moderation. Beides bietet Ihnen Reto G. Loepfe, Independent Advisor.

 

 

CEO-Day mit SeestattExperts

Seestatt Experts offeriert zu einer äusserst attraktiven Pauschale einen CEO- Day. Diskutieren Sie Ihre aktuellen Herausforderungen am  CEO-Experts-Day mit drei SeestattExperten.

Sie liefern die Frage und diskutieren mit ausgesuchten SeestattExperten mögliche Varianten. Am Schluss des Tages haben Sie Antworten, die Sie und Ihr Unternehmen garantiert weiterbringen.

Ich freue mich auf Ihre Anfrage!

Kommunales Räumliches Leitbild und Gemeindeleitbild

Bündner Gemeinden müssen kommunale räumliche Leitbilder entwickeln. Die meisten von ihnen haben um die Jahrtausendwende Gemeindeleitbilder erstellt. Wie passt das zusammen?

Seit Mai 2014 ist das revidierte eidgenössische Raumplanungsgesetz (RPG) in Kraft. Dieses verpflichtet die Kantone, ihre Richtpläne innerhalb von fünf Jahren ab Inkrafttreten an die neuen gesetzlichen Anforderungen anzupassen.

Der Kanton Graubünden sieht in seinem Richtplanentwurf für den Bereich Siedlung vor, dass die Gemeinden innerhalb von zwei Jahren nach Erlass des kantonalen Richtplans ein kommunales räumliches Leitbild erarbeiten und ihre Bauzonenauslastung überprüfen. Innerhalb von fünf Jahren haben sie ihre Ortsplanung im Bereich Siedlung zu revidieren.

Einige Gemeinden haben sich bereits dieser Aufgabe angenommen und sind mit unterschiedlichen Vorgehensweisen dabei, ihre räumlichen Leitbilder zu erarbeiten. Dabei haben sie festgestellt, dass inhaltliche Überlappungen mit Gemeindeleitbildern vorliegen, welche sie anfangs des neuen Jahrtausends erarbeitet und seitdem nicht mehr nachgeführt haben.

Es stellt sich die Frage, ob das kommunale räumliche Leitbild identisch mit dem Gemeindeleitbild ist, oder ob diese Leitbilder unterschiedliche Instrumente sind. Falls letzteres zutrifft, soll mit dem kommunalen räumlichen Leitbild auch das Gemeindeleitbild überarbeitet werden. Oder sind dies voneinander unabhängige Vorgänge?

Reto G. Loepfe – Independent Advisor – hat sich mit diesen Fragen in den aktuellen Projekten der Gemeinden Fläsch und Rhäzüns auseinandergesetzt. Beide Gemeinden sind zum Schluss gekommen, dass es sich um unterschiedliche Instrumente handelt, welche zeitgleich miteinander abgestimmt erstellt werden sollten. Im Falle von Fläsch erfolgt dies mit einer einzigen Arbeitsgruppe, wogegen Rhäzüns zwei fokussierte Arbeitsgruppen eingesetzt hat. Der Vorteil des Modells Fläsch ist der geringere Koordinationsaufwand. Das Modell Rhäzüns vermeidet jedoch einen übermässigen Fokus auf die Raumentwicklung im GemeindeIeitbild.

Das kommunale räumliche Leitbild und das GemeindeIeitbild haben unterschiedliche Anspruchsgruppen und Verbindlichkeiten. Ersteres ist ein Instrument der Raumplanung und behördenverbindlich. Das bedeutet, dass durch das räumliche Leitbild die Gemeindebehörden und die kantonalen Behörden gebunden werden. Die Einwohner übernehmen weder Aufgaben noch Verpflichtungen. Das Gemeindeleitbild ist umfassender und richtet sich zusätzlich an die Einwohner, Vereine, Investoren und an weitere Anspruchsgruppen. Das Gemeindeleitbild ist für diese nicht verpflichtend , formuliert aber Erwartungen und einen moralischen Appell an die Anspruchsgruppen.

Stellt man beide Instrumente gegenüber, so wird schnell klar, dass das GemeindeIeitbild das Urdokument darstellt, und dass das kommunale räumliche Leitbild zur ersten Umsetzungsstufe mit Fokus auf die Raumentwicklung gehört. Damit kann auch eine Beziehungsregel zwischen den beiden Instrumenten formuliert werden: Jeder Leitsatz des Gemeindeleitbilds, der eine Aussage über die räumliche Entwicklung enthält, muss sich gleich oder konkreter formuliert im kommunalen räumlichen Leitbild wiederfinden. Und jeder Leitsatz des kommunalen räumlichen Leitbilds sollte einen Anknüpfungspunkt, wenn auch in verallgemeinerter Form, im Gemeindeleitbild finden.

Rhäzüns und Fläsch haben für die Überarbeitung des Gemeindeleitbilds Reto G. Loepfe mandatiert, während das kommunale räumliche Leitbild vom beauftragten Raumplaner der Gemeinde entworfen wird. Diese Zusammenarbeit zwischen Fachleuten hat sich in beiden Gemeinden bewährt und garantiert eine ausgewogene Balance zwischen Raumentwicklung und generellem Zukunftsbild der Gemeinde.

Sind Sie dabei, Ihr kommunales räumliches Leitbild in Angriff zu nehmen und wollen Sie gleichzeitig Ihr altes Gemeindeleitbild modernisieren? Reto G. Loepfe – Independent Advisor – stellt Ihnen seine Erfahrung gerne zur Verfügung.

Unternehmensberater

 

Neu gestaltete Studienrichtung Mikrotechnik an der NTB mit Hilfe von Reto G. Loepfe – Independent Advisor

An der interstaatlichen Fachhochschule für Technik NTB in Buchs ist die neue gestaltete Studienrichtung Mikrotechnik mit dem Studienjahr 2017/2018 zum Leben erwacht! Die Analyse der Bedürfnisse von Arbeitgebern und Alumnis sowie die Projektleitung für die Neugestaltung wurde von Reto G. Loepfe – Independent Advisor – durchgeführt.

Mehr dazu in der neuesten Ausgabe des NTB-Folios Nr. 54 vom Dezember 2017: Link